Zu WEM sprechen Sie?

 

 

 

"Sie weiß zwar unheimlich viel, aber sie kriegt mich nicht gefesselt!"

 

Das ist die Antwort eines Zuhörers einer Vortragsveranstaltung.

Was hat hier gefehlt? Der Kontakt!

 

 

 

 

Die Frau wusste zwar über den Inhalt ihres Vortrags bestens Bescheid, nur leider nicht über ihre Stimmpräsenz. 

Verlieren wir den Kontakt zum Publikum, oder bauen erst gar keinen auf, dann verliert unsere Stimme an Präsenz, Modulation, im schlimmsten Fall "rasen" wir mit einem sehr erhöhtem Sprechtempo durch den Vortrag. Die Botschaft kommt beim Empfänger nicht an - sie verpufft. Das gedankliche Abschweifen tritt ein. 

Probieren Sie es aus: 

Sprechen Sie einen Satz einfach mal so in den Raum. Beim nächsten Mal nehmen Sie zuerst den Raum wahr, gehen in (Blick-)Kontakt zu Ihrem Gesprächspartner und sprechen dann den Satz erneut. Merken Sie eine Veränderung?

Diesen Kontakt vor jeder Sprechsituation einzunehmen ist wichtig, damit unsere Stimme klar und mühelos tönen kann und wir am Publikum "dranbleiben" können. So steigt dieses nicht gedanklich aus, wie im oberen Beispiel beschrieben. 

Bleiben Sie "partnergerichtet, zielorientiert" und vor allem "offen" beim Sprechen!

 

Das ist das Geheimnis der Intention. 

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