Bitte nicht schnappen!

 

 

 

 

Einige von uns kennen das: Wir sprechen und sprechen, meist so lange, bis uns - im wahrsten Sinne des Wortes - die Luft weg bleibt. Dann ziehen wir  Luft in unsere Lungen, das geschieht meist sehr lange und vor allem geräuschvoll. Viele Redner sind dafür bekannt. 

Dieses sogenannte Schnappen kann auf Dauer Probleme verursachen.

 

Der Begriff stammt übrigens von Horst Coblenzer und Franz Muhar, die Begründer der Atemrhythmisch Angepassten Phonation (AAP). Dieses hörbare Einatmen ist überwiegend mit Hochatmung verbunden und bringt viele Menschen aus Ihrem natürlichen Atemrhythmus.

 

Ein bewusstes, (scheinbar) tiefes Einatmen erhöht automatisch den Druck auf unsere Stimmlippen. Die Schleimhäute werden gereizt und trocknen aus. Auf Dauer kann diese Art von Atmung sehr ungesund sein: Zu den typischen Symptomen gehören Heiserkeit, Sprechmüdigkeit oder gar Stimmlippenknötchen.

 

Aber auch der Sprechausdruck leidet: Die Stimme klingt beim Schnappen oftmals gepresst. Das liegt daran, dass einfach zuviel Luft durch die Stimmlippen gerückt wird.  Hochatmung tritt meistens dann auf, wenn wir nervös, aufgeregt oder gestresst sind. Auch Angst vor bestimmten Situationen kann Auslöser des Schnappens sein.

 

Wie Sie dieses Schnappen umgehen können, erfahren Sie in einem erfolgston-Stimmtraining.

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