Mit dem Publikum sprechen

 

 

Vielleicht kennen Sie das. Vor einem Vortrag sind Sie nervös, schauen ins Publikum und denken: "Hoffentlich kommt dieser jetzt gut an!" Warum eigentlich dieser Stress? Schauen Sie sich die Menschen, die vor Ihnen sitzen, genau an. Nehmen Sie Kontakt auf. Überlegen Sie, warum genau in diesem Moment diese Personen vor Ihnen sitzen. Sie wollen etwas erfahren, über Sie, über Ihr Thema...

Sie "brennen" für Ihr Thema. Genau das sollten Sie jetzt auch transportieren. Die ersten fünf Minuten an Nervosität sind völlig normal. Diesen Adrenalinschub benötigen wir auch, um konzentriert wirken zu können. Denken Sie an Ihre Atmung: Atmen Sie kurz tief ein und wieder aus, so dass sich Ihr Bauch mit Luft füllen kann. Und dann sprechen Sie erst los.

 

Dieser "Kontaktaufbau" ist wichtig, damit Sie im Raum und bei Ihrem Publikum "ankommen" können. Wie oft treten Redner einfach vor das Pult und sprechen los, sind gedanklich irgendwo ganz anders und wundern sich, dass sie plötzlich außer Atem oder ins Stocken geraten. 

 

Den "Kontakt" zum Publikum zu halten ist etwas ganz Wichtiges. Sobald Sie gedanklich abschweifen, verliert sich Ihr gesprochenes Wort: Die Zuhörer verlieren den Faden, kommen nicht mehr mit, schalten ab.

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