Drei Bausteine für Ihre überzeugende Rede oder Präsentation


Kennen Sie das auch? Sie möchten beim nächsten Teammeeting mit Ihrem Thema überzeugen und feilen tagelang an Ihrer Präsentation oder Ihrem Vortrag. Sie überlegen sich, welche Inhalte Sie mit reinnehmen, wie die Struktur aussehen soll und welche Punkte Sie besonders hervorheben möchten. Ihre Vorbereitung scheint perfekt zu sein und Sie gehen in die Umsetzung. Am Tag Ihrer Präsentation ist Ihr Publikum aber alles andere als überzeugt und Sie verunsichert: Es tauchen Fragen auf, es schwebt Verwirrung durch den Raum und im schlimmsten Fall verlassen die Zuhörer ihre Plätze, bevor Sie überhaupt am Ende Ihrer Präsentation angelangt sind. Die Klarheit, die während der Vorbereitungsphase noch vorhanden war, scheint verpufft zu sein. In Ihnen tauchen Zweifel auf und Sie stellen sich die Frage nach dem „Warum?“.

Überzeugungskraft trägt jeder von uns in sich

Doch ich kann Sie beruhigen. In jedem von uns schlummert Überzeugungskraft. Wir sollten uns nur darüber bewusst werden, was es dafür braucht. Viele Menschen glauben, dass ausschließlich ein Stimm- und Sprechtraining das Patentrezept für einen souveränen und überzeugenden Auftritt ist. Ich denke grundsätzlich anders darüber. Warum? Weil die Stimme nur einen Teil Ihrer Überzeugungskraft ausmacht. Genauso wichtig sind die Bereiche „Persönlichkeit“ und „Botschaft“. Wenn Sie in Zukunft genau diese drei Bausteine berücksichtigen, werden Sie mit Ihren Präsentationen Ihr Publikum überzeugen und sich dabei entspannt und sicher fühlen.

Alles beginnt mit Ihrer „inneren Präsenz“ – und Ihrer Stimme

„Aber ich muss doch reden!“ Kommt Ihnen der Satz irgendwie bekannt vor? Wie oft hetzen Sie durch Vorträge oder Besprechungen und fühlen sich währenddessen oder danach angespannt? Sie scheinen dabei keinen Einfluss auf Ihre Stimme zu haben. Das ist leider ein Irrtum: Denn in solchen Situationen sind Sie in der Regel nur auf Ihren Inhalt fokussiert und nehmen sich selbst nicht wahr – spüren also Ihren Körper nicht mehr. Aber genau diese „innere Präsenz“ benötigen Sie in diesem Moment. Wenn Sie gut mit sich selbst verbunden sind, dann befinden Sie sich auf Ihrer natürlichen Stimmlage, die Ihnen Sicherheit bietet und Souveränität nach Außen ausstrahlt: Sie sprechen entspannt und deutlich zu Ihren Zuhörern. Diese „innere Präsenz“ ermöglicht es Ihnen auch, wie von selbst mit Ihrem Publikum in Kontakt zu treten und im Raum eine Art von „WIR-Gefühl“ entstehen zu lassen..

Zuhörer lieben Authentizität und Ihre Persönlichkeit

Der zweite wichtige Punkt ist Ihre Persönlichkeit: Kommt sie in Ihren Vorträgen herüber oder haben Sie gar keinen eigenen Stil? Im Alltag kann es schnell einmal passieren, dass Sie sich hinter einem fremden Sprechmuster verstecken. Das alles geschieht blitzschnell und meist unbewusst. Die Gründe hierfür sind vielschichtig – auch Glaubenssätze spielen eine Rolle. Ich möchte Ihnen ein paar Beispiele geben:

„Ich muss in kürzester Zeit sehr viel Inhalt transportieren, sonst werde ich nicht für kompetent gehalten“
„Ich muss mich besonders eloquent ausdrücken, sonst nehmen mich meine Kollegen und Kunden nicht ernst“
„Wenn die Kollegen so ein Meetings-Deutsch sprechen, dann muss ich das auch – sonst falle ich auf und stehe blöd da“

Menschen, die (unbewusst) in fremden Sprechmustern gefangen sind, stehen meistens unter einem großen Leidensdruck: Sie fühlen sich in öffentlichen Gesprächen unsicher, angespannt und gestresst. Sobald sie das Wort ergreifen, verlieren sie ihre Echtheit bzw. Authentizität. Das spüren nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Zuhörer. Wenn auch Sie sich bei öffentlichen Reden ganz anders ausdrücken als es ansonsten Ihre Art ist und sich dabei noch unwohl fühlen, dann lohnt es sich, nach Ihrem eigenen Sprechstil zu suchen. Sobald Sie diesen gefunden und verwirklicht haben, können Sie sich nachhaltig von Ihrem fremden Sprechmuster verabschieden.


Ihre Botschaft – langatmig oder verständlich?

Neben der Stimme und Persönlichkeit spielt auch Ihre Botschaft (Sprache) eine wichtige Rolle, wenn Sie mit Ihren Reden oder Präsentationen überzeugen möchten. Obwohl schriftdeutsche Formulierungen langatmig und auf Dauer ermüdend wirken, werden diese immer wieder eingesetzt. Tun auch Sie sich mit diesem Thema schwer? Keine Sorge, das ist vollkommen normal. Schließlich wurde jeder von uns in der Schule oder Studium auf das gute (Schrift-) Deutsch konditioniert. In Ihren Reden sollten sie dieses aber auf jeden Fall vermeiden. Ansonsten „steigen“ Ihre Zuhörer nach den ersten Minuten gedanklich aus. Hintergrund ist der, dass unser Gehirn beim Hören zahlreiche Substantivierungen, Fremdwörter, Fachausdrücke und Schachtelsätze viel schlechter aufnehmen und verarbeiten, kann als beim Lesen. Paradebeispiel ist hier das sogenannte Amts- oder Behördendeutsch. Hier tun sich ja einige schon beim Lesen schwer – ich übrigens mit eingeschlossen:-) Wie schaffen Sie es jetzt, sich in Ihrer Rede von dieser schriftdeutschen Sprache zu lösen? Verändern Sie den Fokus in Richtung „optimale Verständlichkeit“ und Sie haben schon viel gewonnen. Und zwar: Kurze, einfache und plastische Sätze.

Ich hoffe Ihnen ist nun bewusst geworden, warum Sie sich bei öffentlichen Reden nicht nur auf den Bereich „Stimme“ verlassen sollten. Wenn Sie das nächste Mal vor Publikum sprechen, dann wecken Sie davor Ihre Überzeugungskraft. Mit meinem Stimmigkeits-System gelingt Ihnen das auf natürliche Art und Weise. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin mit mir.

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Kommentare: 2
  • #1

    Hartmut Walz (Montag, 12 November 2018 16:22)

    Obwohl ich jetzt nicht so ganz jung und unerfahren bin, hat mir das sehr gut geholfen.
    Herzlichen Dank für diesen wertvollen Input, den ich auch gerne im Freundeskreis weiter empfehlen werde.

    Hartmut Walz, Hochschule Ludwigshafen

  • #2

    Roman Jaburek (Dienstag, 13 November 2018 10:24)

    Hallo Herr Walz,

    es freut mich, dass Sie aus diesem Beitrag etwas für sich herausziehen konnten. Darf ich fragen was Ihnen dabei "sehr gut geholfen hat"? Danke auch fürs Teilen.

    Stimmige Grüße
    Roman Jaburek

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"In einem Erstgespräch wurde gemeinsam die Zielsetzung besprochen. In diesem Punkt war mir nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch die zwischenmenschliche Chemie wichtig. (...) Ich kann Herrn Jaburek uneingeschränkt empfehlen – als einen Menschen, der inspiriert und neue Perspektiven aufzeigt."  
                 
                                                     


Marc Schmalen

Projektmanager 

"Die Zusammenarbeit mit Roman Jaburek macht Spaß. Wirksame Arbeit an der Stimme ohne lange theoretische Einführung, verbunden mit sehr direkten und nachvollziehbaren Rückmeldungen, die schnell Entwicklungen erkennen lassen. Danke."

Anja Förster & Peter Kreuz
Keynote-Speaker und Bestseller-Autoren

 

 

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